P53-Mutationen bei bösartigen Tumoren der Haut und Schleimhaut: Ein Spiegel der UV-Genese?
C Gwosdz, K Scheckenbach, J Reifenberger, H Bier, V Balz · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für die Entstehung bösartiger Hauttumoren werden sowohl familiäre als auch Umweltfaktoren verantwortlich gemacht. Hier ist in erster Linie die intermittierende, intensive Sonnenbestrahlung in Kindheit und Adoleszens zu nennen. Ultraviolette Strahlung (UVS) führt bekanntermassen zu DNA-Schäden, die einerseits typische Mutationsmuster aufweisen und andererseits den Tumorsuppressor p53 aktivieren. Die Inaktivierung von p53, vor allem durch Mutationen, spielt bei der Karzinogenese vieler solider Tumoren eine entscheidende Rolle. Vor dem Hintergrund, dass UVS-bedingte Schäden des Genoms einen charakteristischen „Fing…