Obliteration der Cochlea beim Cogan-Syndrom - Bedeutung für die Cochlear-Implant-Chirurgie
A. Aschendorff, P. Lohnstein, J. Schipper, T. Klenzner · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 12 · S. 836-839
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die akute, oft beidseitige Ertaubung im Rahmen eines Cogan-Syndroms oder anderer Autoimmunerkrankungen wird auf eine nekrotisierende Vaskulitis zurückgeführt. Bei beidseitiger Taubheit steht heute das Cochlear Implant zur auditiven Rehabilitation zur Verfügung. METHODE: Wir analysierten retrospektiv mit einem Cochlear Implant versorgte Patienten, die an einem Cogan-Syndrom erkrankt waren. ERGEBNISSE: 6 von 295 erwachsenen Patienten (2,6 %), die im Zeitraum 1993 bis 2004 mit einem Cochlear Implant versorgt wurden, waren aufgrund eines Cogan-Syndroms ertaubt. In allen Fällen fanden wir…