Primär chronisch progrediente multiple Sklerose (MS): Das Einhalten der neuen diagnostischen Kriterien verhindert Fehldiagnosen
K. Johannssen, K. Rupprecht, K. V. Toyka, M. Mäurer · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 08 · S. 407-410
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 46-jährige Patientin wurde uns mit einer seit einem Jahr progredienten spastischen Parese der unteren Extremitäten unter dem Verdacht auf primär chronisch progrediente multiple Sklerose (PPMS) zugewiesen. Klinisch, elektrophysiologisch und kernspintomographisch konnte keine räumliche Dissemination von Krankheitssymptomen nachgewiesen werden. Wir stellten angesichts diskreter Hinweise auf eine Schädigung des 2. Motoneurons und einer kernspintomographisch nachweisbaren Signalanhebung der Pyramidenbahn die Diagnose einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Der Fallbericht zeigt, wie durch string…