Pharmakotherapie komorbider Störungen: Tics, Zwänge, ADHS, affektive Störungen
Frank Beer, Dieter Schlamp, Franz Joseph Freisleder · psychoneuro · 2004 · Heft 05 · S. 263-269
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Pharmakotherapie komorbider Störungen wird i.d.R. die im Vordergrund stehende Störung zunächst isoliert behandelt. Eine Monotherapie ist zu bevorzugen, bei Kombinationsbehandlungen sind mögliche Interaktionen zu berücksichtigen. Unter Ausnutzung zugrundeliegender neurobiologischer Mechanismen kann z.T. die Symptomatik beider Störungen durch die Gabe einer Substanz gebessert werden. Dies gilt z.B. für Antidepressiva mit noradrenerger Wirkkomponente (Moclobemid, Atomoxetin, Reboxetin) bei ADHS und depressiven Störungen. Bei Ticstörungen und komorbider hyperkinetischer Störung können durch N…