Homocysteinämie und B-Vitamine - Rationeller Umgang mit einem neuen Risikofaktor
Hans-Joachim Naurath · Ernährung & Medizin · 2004 · Heft 02 · S. 79-84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Homocystein ist heute als ein unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen zu betrachten. Eine Homocysteinämie wird für etwa 10 % des kardiovaskulären Gesamtrisikos verantwortlich gemacht. Diskutiert wird aber auch ein negativer Einfluss auf das Zentralnervensystem. Im Mittelpunkt steht dabei neben der Depression vor allem die Demenz. Somit besteht ein enger Zusammenhang zu solchen chronischen Erkrankungen, die sich meist im fortgeschrittenen Lebensalter finden und ein hohes Invalidisierungspotenzial aufweisen. Neben dem Leid, das diese Erkrankungen dem Einzelnen und seinen Familien…