Stammzellen aus dem Nabelschnurblut – Für und Wider
A Scharl, J Süß · Zentralblatt für Gynäkologie · 2004 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die dem Spender selbst (autolog) oder einem anderen (allogen) Empfänger transplantiert werden können. Es kann für jeden Bedürftigen in (im Aufbau befindlichen) öffentlichen Nabelschnurbanken – analog den Blutbanken – gespendet werden und steht damit allen Patienten zu Verfügung (ungerichtete Spende). Aufgrund des Potentials der polipotenten Stammzellen ist der allogene Einsatz – analog einer Fremdblutkonserve – sehr sinnvoll, darüber herrscht allgemeiner Konsens. Ein Vorteil der Nabelschnurblutstammzellen ist ihre im Vergleich zu Stammzellen von Erwachsenen geringere Immunoge…