Morbus Fabry - eine Herausforderung an die Pädiatrie
B. Hoffmann, E. Mayatepek · Klinische Pädiatrie · 2006 · Heft 01 · S. 38-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Fabry ist eine angeborene Stoffwechselkrankheit, die durch das Fehlen des lysosomalen Enzyms α-Galaktosidase A bedingt ist. In der Folge akkumuliert Globotriaosylzeramid (Gb3) in nahezu allen Geweben und Körperflüssigkeiten. Meist beginnt die Krankheit bereits in der Kindheit mit brennenden Akroparästhesien in Händen und Füßen. Angiokeratome, Cornea verticillata und Proteinurie können ebenfalls frühzeitig beobachtet werden. Mit fortschreitendem Lebensalter werden zunehmend vitale Organe befallen. Zerebrovaskuläre Ereignisse, Myokardinfarkt und progrediente Niereninsuffizienz sind die h…