Die Migration von CD4+ aber nicht CD8+T-Zellen ist bei Patienten mit Multipler Sklerose gesteigert und wird durch Behandlung mit Interferon-β-1a normalisiert
C Gerlach, S Peters, U Schöll, F Weber, A Dressel · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Fragestellung: Die Überwindung der Blut-Hirnschranke ist eine Voraussetzung für die Ausbildung der entzündlichen perivaskulären Infiltrate bei Multipler Sklerose (MS). Interferon-β (IFN-β) ist eine häufig angewandte Therapie der schubförmig-remittierenden MS (RRMS) und normalisiert die gesteigerte Migration von peripheren mononukleären Zellen (PBMC) in vitro. Bislang ist jedoch nicht bekannt, welche Zellpopulationen an der Migration beteiligt sind und wie sich die Migrationseigenschaften dieser Zellen durch die Behandlung mit IFN-β verändert. Methoden: Wir etablierten ein ex vivo Transwell System…