Bimanuelle Koordination und Händigkeit
I Uttner, J Hermsdörfer, D Nowak, P Krey, F Müller, J Philipp, A Zierdt, E Kraft · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Vor allem mit höherer Geschwindigkeit ausgeführte, gegenläufige Hand- und Fingerbewegungen sind durch eine starke Synchronisationstendenz beider Hände gekennzeichnet. Verschiedene Befunde deuten allerdings an, dass Rechtshänder stärker zu bimanueller Koppelung neigen als Linkshänder und sich beide Gruppen offensichtlich auch zerebral im Grad der Lateralisation ihrer motorischen Funktionen unterscheiden (Haaland and Harrington, Current Opinion in Neurobiology 1996;6:796–800). Gegenstand der Untersuchung war die Frage nach einem Zusammenhang von Art und Ausmaß der Synchronisationstendenz und der Händi…