Die niederfrequente repetitive TMS des lateralen prämotorischen Kortex führt bereits bei niedriger Stimulusintensität zu einer Suppression der neuronalen Aktivität im stimulierten…
M Peller, M Böhringer, A Drzezga, M Schwaiger, HR Siebner · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bietet vielfältige Möglichkeiten die Gehirnfunktion über die Stimulation hinaus zu modulieren (1). Messungen des regionalen cerebralen Blutflusses (rCBF) mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) haben gezeigt, dass eine halbstündige unterschwellige 1Hz rTMS des linken dorsalen prämotorischen Kortex (PMd) eine anhaltende Suppression der neuronalen Aktivität im stimulierten PMd und in mit dem PMd verbunden Gehirnregionen bewirkt (2). Was diesen konditionierenden Effekt der prämotorischen rTMS induziert, ist derzeit ungeklärt. Methoden: In 7…