Die endokrine Orbitopathie – eine handlungsorientierte Systematik aus augenärztlicher Sicht
RF Guthoff, N Fichter, MP Schittkowski · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als wesentliche Grundlagen der ophthalmologischen Diagnostik einer endokrinen Orbitopathie gelten weiterhin die quantitative Analyse der Lid- und Bulbusmotilität unter besonderer Berücksichtigung von stellungsabhängigen Augendruckschwankungen. Als frühe Zeichen einer Kompressionsneuropathie treten eine verminderte Farbsättigungswahrnehmung auf, wie sie zum Beispiel durch die seitengetrennte Prüfung von Ishihara-Tafeln festgestellt werden kann. Therapeutisch kann die Augenheilkunde neben einer Lokaltherapie von Benetzungsstörungen chirurgische Behandlungskonzepte anbieten, von denen in den letzten Jahren zunehmen…