Quantitative Heterozygotentestung und das therapeutische Dilemma bei Menkes-Syndrom
O. Rittinger, G. Sander, A. Schaller, S. Gallati, H. Mayr, W. Sperl · Klinische Pädiatrie · 2005 · Heft 05 · S. 286-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Menkes-Syndrom (MIM 309400) ist eine X-rezessiv vererbte letal verlaufende Multisystemerkrankung des Kupferstoffwechsels. Das klinische Bild wird durch eine früh einsetzende neurologische Symptomatik mit Hypotonie und Krampfanfällen bestimmt, dem sich im Laufe des ersten Lebensjahres der pathognomonische Befund der Stahlwollehaare zugesellt. Pathogenetisch führt eine gestörte Cu-Aufnahme aus der Nahrung zur mangelhaften Synthese Cu-haltiger Enzyme und zu einer Kupferverarmung speziell des Gehirns. Die molekulare Basis liegt in einem ungenügenden Genprodukt des ATP7A Gens. Therapieansätze best…