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„Eine merkwürdige Methode zur Verhinderung der Onanie”

Marion A. Hulverscheidt · Zeitschrift für Sexualforschung · 2005 · Heft 03 · S. 215-242

Dokument
1008898
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
Marion A. Hulverscheidt
Ausgabe
Heft 03 / 2005
Jahrgang 18
Seiten
215-242
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Übersicht: Im Zentrum dieses Beitrags steht die Geschichte der Genitalverstümmelung von Frauen im deutschsprachigen Raum. Herangezogen werden von der Autorin dazu Fallberichte, die im 19. Jahrhundert in medizinischen Zeitschriften publiziert wurden, und es werden die Diskurse über Sexualität und Weiblichkeit rekonstruiert, die zu den genitalverstümmelnden Praktiken beigetragen haben. Die Annahme, Masturbation sei eine Krankheit oder könne zu Geisteskrankheiten führen, hatte ebenso wie die Reflextheorie, der zufolge periphere Störungen im Körper nervöse Krankheiten erzeugen, Einfluss auf die Praxis der Klitoridek…

Schlagworte

Genitalverstümmelung von Frauen Geschichte der Masturbation Geschichte der Medizin Klitoridektomie Nymphomanie Zeitschrift für Sexualforschung