Sjögren-Syndrom - können wir das Lymphomrisiko stratifizieren?
A Hansen, A Hoffmann, T Dörner · Aktuelle Rheumatologie · 2005 · Heft 01 · S. 46-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Sjögren-Syndrom, insbesondere der primären Form, weisen gegenüber der Normalbevölkerung ein deutlich erhöhtes Lymphomrisiko auf. Bei diesen Lymphomen handelt es sich in der Regel zunächst um niedrig-maligne (indolente) B-Zell-Lymphome, die bevorzugt in den durch das Sjögren-Syndrom betroffenen extranodalen Geweben oder korrespondierenden Lymphknoten entstehen. Obwohl nur sehr begrenzte Untersuchungen bezüglich einer Risikostratifizierung der Lymphomentwicklung vorliegen, betreffen diese offenbar häufiger Patienten mit begleitenden extraglandulären Manifestationen des Sjögren-Syndrom…