Ist der einseitige Strabismus sursoadductorius eine paretische Störung? - Kernspintomographische Untersuchungen
K Siepmann, V Herzau · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 05 · S. 413-418
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Der einseitige Strabismus sursoadductorius ist als konkomitierendes Vertikalschielen in seiner Pathogenese ungeklärt. In der neueren Literatur werden basierend auf der Analyse der Mechanik pathologischer Augenbewegungen entsprechend mechanische Besonderheiten als ursächlich angeführt, die in ihrer unterschiedlichen Ausprägung von den betroffenen Individuen durch Fusion überwunden werden können. Ein primär paretischer Ursprung wird jedoch weitestgehend abgelehnt, da sich der Strabismus sursoadductorius in seinen klinischen Erscheinungsformen deutlich von der Trochlearisparese abgrenze…