Antiinfektiöse medikamentöse Therapie in der Augenheilkunde - Teil 4: Akanthamöben
T Reinhard, W Behrens-Baumann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 06 · S. 485-492
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gezielte Anamneseerhebung und Spaltlampenmikroskopie erlauben in aller Regel die Diagnose einer Akanthamöbenkeratitis bereits im Frühstadium. In Zweifelsfällen können konfokale Mikroskopie, mikrobiologische und histopathologische Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose beitragen. Mit konservativen Maßnahmen (lokale Kombinationstherapie mit Aminoglykosiden, Polyhexamethylenbiguanid 0,02 %, Propamidinisoethionat 0,1 %) kann im Frühstadium eine vollständige Visusrehabilitierung erreicht werden. Im Spätstadium ist jedoch eine perforierende Keratoplastik oft unumgänglich.