Mesenteriale Ischämie reduziert den Ischämie/Reperfusionsschaden der Leber
S Westermann, F Dünschede, T Junginger · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2005 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die mechanische Präkonditionierung mittels intermittierender Einflussokklusion am Lig. hepatoduodenale ist eine etablierte und klinisch angewandte Methode zur Verringerung des Ischämie/Reperfusionsschadens (IRS) der Leber (1). Es kommt zu einer Ischämie der Leber und gleichzeitig zu einer venösen Rückflussstauung und somit zu einer Ischämie des Darmes. Offen ist, ob die mesenteriale oder die hepatische Ischämie selbst die protektive Wirkung der Ischämischen Praekonditionierung hervorruft (2). Verwendet wurden Brown Norway Ratten (150–175g). Unter Äthernarkose führten wir eine 90 minütige selektive Ischämie des l…