Emotionsregulation im Kleinkindalter – Zusammenhänge kindlichen Angstausdruckverhaltens mit Merkmalen der Bezugsperson-Kind-Beziehung
B Glöggler, U Pauli-Pott · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den ersten Lebensjahren erwirbt das Kind Emotionsregulationsstrategien, die zunehmend eine Modulation affektiver Reaktivität erlauben und der sozialen Anpassung dienen. Neben kognitiven Reifungsprozessen und angeborenen Dispositionen beeinflussen soziale Erfahrungen diese Entwicklungsprozesse. Allerdings sind die Entwicklungsverläufe, die Dimensionalität der Regulationsstrategien und Zusammenhänge mit Merkmalen des elterlichen Interaktionsverhaltens nur wenig empirisch untersucht. Ausgehend von den Arbeiten Rothbarts wurden in der Gießener Längsschnittstudie zur Temperamentsentwicklung verschiedene Angstregul…