Riechfunktion bei Patienten mit atypischen Parkinson-Syndromen im Langzeitverlauf
K Scholz, T Hummel, H Reichmann, B Herting · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel: Ausgeprägte Riechstörungen sind ein frühes Kardinalsymptom des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) und werden bei 80–90% der Patienten beobachtet. Sie entwickeln sich offensichtlich Jahre vor Erstmanifeststion der motorischen Defizite und sind dann unabhaengig von Krankheitsdauer, Stadium des IPS, klinischem Subtyp oder Antiparkinson-Medikation. Ihre differenzialdiagnostische Bedeutung unterstrichen G. Wenning und Mitarbeiter bereits 1995, indem sie nachweisen konnten, dass Patienten mit Multisystematrophie (MSA) dagegen nur ein geringes olfaktorisches Defizit aufwiesen und Patienten mi…