Schistosomiasis nach Süßwasserkontakt bei Tropenreisenden
M. Löbermann, M. Lademann, D. Riebold, E. C. Reisinger · Notfall & Hausarztmedizin (Notfallmedizin) · 2005 · Heft 07/08 · S. 338-340
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Zunahme des Individualtourismus vor allem in Afrika und die Ausbreitung des Erregers in ehemals nicht endemische Gebiete führt zu einer Zunahme importierter Schistosomiasis-Fälle. Die Übertragung erfolgt bei Kontakt der Haut mit erregerhaltigen Gewässern. Das Eindringen der Erreger in die Haut bewirkt eine Dermatitis, vier bis sechs Wochen später kann es zu akuten Krankheitserscheinungen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Bluteosinophilie, dem Katayama-Syndrom, kommen. Bei der Diagnostik steht die genaue Reiseanamnese im Vordergrund. Der Nachweis von Eiern im Stuhl oder Urin und von…