Effekte psychotroper Substanzen auf die Entwicklung des Kindes in Schwangerschaft und Stillzeit
C Schaefer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Wird eine Frau unter psychopharmakologischer Medikation schwanger, stellt sich für sie und ihre behandelnden Ärzte die Frage nach dem entwicklungstoxischen Risiko und damit die Frage einer Fortsetzung der Therapie, zusätzlicher vorgeburtlicher Diagnostik oder gar eines Schwangerschaftsabbruchs. Methode: Literaturrecherche und Auswertung unserer Schwangerschaftsdatenbank 1988–2005. Ergebnisse: Von allen heute bei psychiatrischen Indikationen eingesetzten Arzneimitteln sind die klassischen Antiepileptika, vor allem Valproinsäure, die für die Kindsentwicklung riskantesten Substanzen. Neben den großen Fe…