Häufigkeit und Verlaufsbild der leichten kognitiven Beeinträchtigung im Alter
P Schönknecht, J Pantel, A Kruse, J Schröder · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Als leichte kognitive Beeinträchtigung werden diskrete, aber konsistent nachweisbare kognitive Defizite im höheren Lebensalter bezeichnet, die nicht das Ausmaß dementieller Erkrankungen erreichen. Allgemein ist hierfür ein erheblich erhöhtes Demenzrisiko, insbesondere gegenüber der Alzheimer-Demenz (AD), bekannt. Daten zur Prävalenz und Neuropsychologie bei „jungen Alten“ liegen nur ausnahmsweise vor, obwohl in dieser Gruppe eine Abgrenzung physiologischer Alterungsprozesse aber auch körperlicher oder zerebraler Erkrankungen, die zu kognitiven Defiziten führen können, gegenüber Hochbetagten vereinfac…