Vaskuläre Demenz: Definition, Prognose, Therapiemöglichkeiten
K Schmidtke · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
„Vaskuläre Demenz“ (VD) ist nicht eine Erkrankung, sondern ein Oberbegriff über Demenzformen, die durch verschiedenartige gefäßbedingte Schädigungen entstehen, insbesondere größere einzelne Insulte (post-stroke dementia), kleinvolumige aber „strategische“ Insulte (z.B. Thalamus, Caudatus, Capsula Interna, Gyrus Angularis), multiple Insulte (Multiinfaktdemenz), cerebrale Mikroangiopathie (Subcorticale Arteriosklerotische Enzephalopathie [SAE], CADASIL, kongophile Angiopathie), sowie seltenere Formen. Insbesondere in Bezug auf die SAE sind bis heute selbst basale Fragen offen: Prognose und Progression, Korrelation…