Leflunomid moduliert neuroinflammatorische Effektorzellen unabhängig von seiner Pyrimidin-depletierenden Wirkung. – Eine neue Option für die orale Behandlung der Multiplen Skleros…
T Korn, T Magnus, J Voss, W Schrempf, K Toyka, S Jung · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Leflunomid ist ein nicht-kompetitiver Inhibitor der de-novo-Pyrimidinsynthese, der erfolgreich zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Die Multiple Sklerose (MS) gilt, wie die rheumatoide Arthritis, als organspezifische Autoimmunerkrankung, die durch autoaggressive T Helfer 1 (Th1) Zellen angestoßen und unterhalten wird. Unterschiede in der Pathogenese der beiden Erkrankungen entstehen unter anderem aus dem jeweiligen lokalen Immun-Milieu, das im zentralen Nervensystem (ZNS) durch Mikrogliazellen geprägt wird. Ziel und Methoden: In der vorliegenden Studie sollte die Effektivität u…