Die zisternale Magnetstimulation und Neurographie des N. fazialis in der Differentialdiagnose der peripheren Fazialisparese ist hoch sensitiv, aber nicht spezifisch
S Linder, D.A Nowak, H Topka · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund früherer Untersuchungen wird angenommen, dass ein isolierter Leitungsblock des N. fazialis nach zisternaler Stimulation im Canalis nervi fazialis mittels transkranieller magnetischer Stimulation (TMS) in den ersten drei Tagen nach Auftreten einer peripheren Fazialisparese pathognomonisch für eine idiopathische Genese sein könnte. Bei 65 Patienten mit idiopathischer Fazialisparese, 5 Patienten mit Zoster oticus assoziierter Fazialisparese und jeweils einem Patienten mit Neuroborreliose und nukleärer Schädigung des VII. Hirnnerven bei Multipler Sklerose wurde innerhalb der ersten drei Erkrankungstage eine…