Zyklusabhängiges Risiko einer paradoxen arteriellen zerebralen Embolie – eine einfachblinde transkranielle Dopplersonographieuntersuchung
S Klien, M Spiegel, K Engelhardt, C Schmidauer, H Ulmer, M Diepers, T Mutzbauer, E Schmutzhard · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rationale: Die Menstruation gilt als Risikofaktor der zerebralen Dekompressionskrankheit (DCSII) bei Taucherinnen. Unter der Annahme, dass diesem Phänomen eine paradoxe arterielle Embolie via Rechts-Links-Shunt (RLS) zugrunde liegt, wurde in dieser Studie ein Zusammenhang zwischen hormonellen Schwankungen im Rahmen des Zyklus und der Detektierbarkeit eines RLS postuliert. Eine vermehrte Nachweisbarkeit des RLS am Tag 1 des Zyklus wurde erwartet. Methodik: 40 Frauen mit regelmäßigem 28– Tagezyklus und ohne orale Kontrazeption wurden jeweils zu 2 transkraniellen Dopplersonographieuntersuchungen (TCD) gebeten, von…