Eosinophiles kationisches Protein (ECP) im Serum bei Patienten mit M. Crohn vor und nach Darmresektion: Suppressiver Effekt einer Therapie mit Mesalazin (Pentasa)
S Wildner, A Nägel, M Weidenhiller, EG Hahn, M Raithel · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eosinophile Granulozyten in der Darmschleimhaut wurden als eines der frühesten Zeichen des endoskopischen Rezidivs beim M. Crohn nach Darmresektion erkannt. Im folgenden wurde untersucht, ob der für Eosinophile spezifische Mediator, das ECP im Serum als prognostischer Parameter für ein klinisches (CDAI) oder endoskopisches (Rutgeerts) Rezidiv des M. Crohn nach Darmresektion gilt. Methoden: Bei 318 Patienten mit Z.n. Darmoperation wegen M. Crohn wurden prä- und postoperativ über 18 Monate im Rahmen der PentMC6-Studie (Pentasa 4.0g/die) die Serum-ECP-Spiegel [µg/l] bestimmt und mit denen von 55 darmge…