Tiefenabhängige Beeinflussung biomechanischer Faktoren durch die Hornhaut-Vernetzung
C Wittig, M Kohlhaas, E Spörl, T Schilde, LE Pillunat · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Zu den strukturellen Faktoren, die zur Instabilität der Kornea bei Keratokonus-Patienten führen, zählen unter anderem eine verminderte Anzahl von Querverbindungen zwischen den Kollagenfasern und ein vermehrtes Vorkommen von degenerativen Enzymen im Stroma. Eine Hornhautvernetzung führt durch Induktion von zusätzlichen Cross-Links zu einer tiefenabhängigen Manipulation/Normalisierung dieser Eigenschaften und damit zu einer signifikanten Stabilisierung der Hornhaut. Methoden: Für 2 Versuche wurden jeweils 10 von 20, bzw. 20 von 40 Schweineaugen mit Riboflavin/UVA vernetzt, die jeweils andere Hälfte di…