Angehörigenarbeit bei Personen mit substanzbezogenen Störungen
G Bischof, J Freyer · Suchttherapie · 2006 · Heft 02 · S. 52-57
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Deutschland gelten nach Schätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen 5 - 7 Millionen Angehörige von Alkoholabhängigen als von der Abhängigkeit unmittelbar mit betroffen. Traditionelle Ansätze in der Suchtkrankenhilfe fokussierten in der Vergangenheit unter dem Modell der „Co-Abhängigkeit” auf konfrontativen Strategien, deren Wirksamkeit empirisch nicht hinreichend belegt werden konnte. Unter der Bezeichnung „Community Reinforcement and Family Training” CRAFT wurde in den USA eine nichtkonfrontative Strategie für Angehörige von Suchtkranken entwickelt, die nach einer Metaanalyse zu den w…