Das Kollagenmimetikum GPO setzt Leberkollagen-gespeichertes proMMP–2 frei, was zu einer Generierung von aktivem MMP–2 und erhöhter Zellmobilität/-invasivität führt.
M Rühl, M Seja, C Freise, U Erben, D Schuppan, R Farndale, M Zeitz, R Somasundaram · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Matrix-Metalloproteinase 2 (MMP–2) degradiert denaturierte Kollagene sowie Kollagen I und spielt eine Schlüsselrolle bei der Leberfibrose. Wir konnten u.a. mittels Surface-Plasmon-Resonance (SPR) zeigen, dass proMMP–2 an native tripel-helikale Leberkollagene, welche die Hauptbestandteile des fibrotischen Lebergewebes darstellen, bindet und dort gespeichert wird. Diese Bindung wird über die kollagene tripelhelikale Sekundärstruktur vermittelt. Über den Einfluss von tripelhelikalen Kollagenmimetika (GPO) auf die Freisetzung und Aktivierung von Kollagen- gebundenem proMMP–2 in zirrhotischer Leber und de…