CareLit Fachartikel

Stalking aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht

T. Knecht · Krankenhauspsychiatrie · 2006 · Heft 02 · S. 49-53

Dokument
1010109
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhauspsychiatrie
Autor:innen
T. Knecht
Ausgabe
Heft 02 / 2006
Jahrgang 17
Seiten
49-53
Erschienen: 2006-06-01 00:00:00
ISSN
0937-289X

Zusammenfassung

Zusammenfassung Beim Stalking-Verhalten handelt es sich nur scheinbar um ein modernes Phänomen. Viel mehr findet sich in der Psychiatriegeschichte eine Vielzahl von historischen Vorläufern, von denen die Erotomanie de Clérambaults den höchsten Bekanntheitsgrad erreicht hat. Erst in neuerer Zeit ist die Forschung dazu übergegangen, Stalking-Verhalten als pathologische Übertreibung eines evolutionär gewachsenen, vorab männlichen Paarbildungsverhaltens aufzufassen. Der Stalker erweist sich als sozial inkompetentes, in seiner Selbsteinschätzung beeinträchtigtes Individuum, welches unfähig ist, die negativen sozialen…

Schlagworte

Stalking Erotomanie Werbeverhalten erotomania courting behavior Krankenhauspsychiatrie