Potenzierbarkeit von Wirkstoffspuren bei der Herstellung von flüssigen homöopathischen Zubereitungen
Wolfgang Süß · Allgemeine Homöopathische Zeitung · 2006 · Heft 04 · S. 164-170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe des In-vitro-Ileum-Modells der Ratte wurde untersucht, ob es möglich ist, Atropinsulfat-Lösungen unabhängig von der Wirkstoffkonzentration durch Verdünnung und Verschüttelung zu potenzieren. Als Modellsubstanz kam Atropinsulfat in den Konzentrationen 10 %, 1 %, 0,1 %, 0,01 %, 0,001 % und 0,0001 % zur Anwendung. Es zeigte sich, dass es eine Potenzierungsschwelle gibt, die bei 0,1 % für Wasser und 0,01 % für eine wässrige Saccharoselösung (0,5 mol/l) liegt. Saccharose ist als strukturbildende Substanz in Wasser bekannt. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass Atropinsulfat in Konzentrati…