Umsetzung des Früherkennungskonzeptes im Rahmen des §116b – Vertrages
U Bick · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In etwa 5% der Fälle sind Mammakarzinome auf eine genetische Disposition zurückzuführen. Von den prädisponierenden Genen sind das BRCA1- und das BRC2-Gen mit Abstand am häufigsten. Etwa 70% bis 90% der Frauen mit einer genetischen Disposition erkranken im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. Das Erkrankungsalter bei diesen Frauen liegt in der Regel deutlich niedriger als bei den spontanen Formen des Mammakarzinoms, so dass etablierte Früherkennungskonzepte auf der Basis eines Mammographie-Screenings nicht ohne weiteres auf dieses Hochrisikokollektiv übertragbar sind. Im Rahmen des von der Deutschen Krebshi…