Ausgeprägte transiente Hyperammonämie bei einem reifen Neugeborenen ohne bleibende neurologische Defizite
S Brenner, A Näke, R Schwarze, J Dinger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach einer ausgeprägten Hyperammonämie besteht ein hohes Risiko für bleibende neurologische Auffälligkeiten. Wir berichten von einem männlichen Frühgeborenen der 34. SSW (Geburtsgewicht 2460g), welches initial durch eine respiratorische Anpassungsstörung auffiel. Nach anfänglicher CPAP-Atemhilfe musste das Frühgeborene am 2. Lebenstag aufgrund eines Pneumothorax und ANS II° intubiert werden, der Pneumothorax wurde drainiert und intratracheal Surfactant verabreicht. Nach Aminosäurezufuhr am 4. Lebenstag verschlechterte sich der Zustand des Patienten dramatisch. Neben erhöhten Entzündungszeichen, zeigten sich mass…