Erythropoietin reduziert den exzitotoxischen Hirnschaden durch neuroprotektive und neuroregenerative Mechanismen
E Griesmaier, G Simbruner, M Timischl, J Yang, G Sarkozy, M Urbanek, M Keller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Schädigung der weißen Hirnsubstanz, periventrikuläre Leukomalazie (PVL), ist eine der häufigsten Ursachen für Entwicklungsstörungen und Behinderungen bei Frühgeborenen. Diese stellen für das Kind und seine Angehörigen eine außerordentliche Belastung dar und sind von großer gesundheits-ökonomischer Bedeutung. Eine effektive Therapie steht nicht zur Verfügung. In vorausgegangenen Studien haben wir gezeigt, dass exogen verabreichtes Erythropoietin (EPO) den exzitotoxisch bedingten Hirnschaden in neugeborenen Mäusen reduziert. Unklar ist durch welche Mechanismen der Schutz des Gehirns erfolgt. Frage…