Herzrhythmusstörungen in der Schwangerschaft
H.-J Trappe · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 36 · S. 1799-1804
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kardiovaskuläre Notfälle sind während einer Schwangerschaft mit 0,2 – 4 % selten. Am häufigsten werden besonders Herzrhythmusstörungen beobachtet. Zur Akut-Therapie (AT) von Arrhythmien ist bei hämodynamischer Instabilität (HI) eine elektrische Kardioversion (KV) mit 50 – 100 Joules notwendig. Bei Erfolglosigkeit auch höhere Energiemengen (bis 360 Joules). Bei stabiler Hämodynamik (SH) ist Adenosin das Medikament der ersten Wahl bei supraventrikulären Tachykardien. Ventrikuläre Extrasystolen sind während einer Schwangerschaft relativ häufig und meistens harmlos, lebensbedrohliche ventrikuläre Arr…