Evidenzbasierte PatientInneninformation im Setting Selbsthilfe. Entwicklung von Laienkompetenz und Autonomie
K Schubert · Das Gesundheitswesen · 2009 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Historisch betrachtet erfolgte die Patienteninformation paternalistisch, unidirektional und direktiv von Seiten der Gesundheitsprofessionen zu den PatientInnen. Zufolge aktueller Studien nimmt das Bedürfnis nutzerInnenseits nach mehr Information [1] und gleichteiliger Entscheidungsfindung zu: so favorisierten mehr als die Hälfte der Befragten im Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung [2]„Shared Decision Making“ als geeignete Form der Arzt-Patienten-Interaktion. Das BMG schuf seit 2004 mit Unterstützung der Selbstverwaltungsorgane politisch-rechtliche Rahmenbedingungen für mehr Patientenorientierung und -bet…