Normale und inverse neurovaskuläre Kopplung und Suppression der niederfrequenten vaskulären Fluktuationen während Cortical Spreading Depolarisations im menschlichen Hirn
J.P Dreier, S Major, A Manning, J Woitzik, C Drenckhahn, J Steinbrink, P Vajkoczy, M Lauritzen, U Dirnagl, G Bohner, A.J Strong · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Begriff 'default mode' beschreibt den Prozess, dass das Hirn auch in Ruhe aktiv ist. Es wird vermutet, dass niederfrequente Fluktuationen des regionalen cerebralen Blutflusses (rCBF) die neurovaskuläre Kopplung im 'default mode' reflektieren. Cortical Spreading Depolarisations (CSD) supprimieren die electrocorticographische (ECoG) Ruheaktivität, d.h. sie untebrechen den 'default mode'. Während CSD ist die neurovaskuläre Kopplung im Tier entweder durch transiente Hyperperfusion (normale Kopplung), Entkopplung oder eine inverse Kopplung charakterisiert, die in gefährdetem Gewebe auftritt und ein…