Prämorbide organische Schlafstörungen bei posttraumatischer Belastungsstörung – ein Trend
C Kleen, R Bering, U Peters, H.J von Giesen · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der gestörte Schlaf bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) könnte nicht nur als Insomnie im Sinne einer isolierte Traumafolgestörung angesehen werden, sondern als wesentliche – möglicherweise auch störungsaufrechterhaltenden – Komorbidität. Laut Krakow et al. zeigte sich in einer Untersuchung (2001) eine deutliche Korrelation zwischen dem Potential für eine Schlafbezogene Atmungsstörung und Schwere der PTBS. Unsere Datenerhebung bezieht sich auf eine laufende Querschnittuntersuchung von Patienten einer psychotraumatologischen Komplexbehandlung in einem Interdisziplinären Zentrum für Schlaf…