Resistenzentwicklung im Rahmen der antiretroviralen Transmissionsprophylaxe HIV-infizierter Schwangerer
A Gingelmaier, J Eberle, K von Weizsäcker, M Sovric, R Kaestner, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: HIV-infizierter Schwangere erhalten inzwischen routinemässig antiretrovirale Medikamente (ART) zur vertikalen Transmissionsprophylaxe von HIV, auch wenn sie selbst keine Therapieindikation haben. Führt die Gabe dieser ART in der Schwangerschaft im Rahmen der maternofetalen Transmission zu einer Resistenzentwicklung, wodurch zukünftige Therapieoptionen HIV-infizierter Frauen reduziert werden könnten? Methodik: in einer prospektiven Untersuchung wurde bei selbst nicht therapiebedürftigen HIV-infizierten Schwangeren an zwei Universitätsfrauenkliniken (München, Berlin) eine genotypische Resistenztestu…