CareLit Fachartikel

Vermehrte Anzahl zerebellärer Körnerzellen nach LPS-Injektion bei Schaffeten–ein mögliches Tiermodell zur Erforschung von Autismus

M Gantert, HE Hürter, IAJ van Kooten, Y Garnier, P Mallmann, C Schmitz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09

Dokument
1010861
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
M Gantert, HE Hürter, IAJ van Kooten, Y Garnier, P Mallmann, C Schmitz
Ausgabe
Heft 09 / 2008
Seiten
–
Erschienen: 2008-09-12 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Bei der Entstehung von Autismus spielt vor allem die genetische Komponente eine starke Rolle. Jedoch sind mittlerweile auch mehrere Risikofaktoren aus der Umwelt als beeinflussende Faktoren identifiziert worden. Zeitlich muss man die Ursprünge dieser Erkrankung vermutlich bereits in der pränatalen Entwicklung suchen. Wir vermuten, dass sich morphologische Veränderungen im Cerebellum auch bei Schaffeten finden lassen, die per Amniozentese dem bakteriellen Endotoxin LPS ausgesetzt wurden, welche vergleichbar sind mit jenen zytoarchitektonischen Alterationen im Kleinhirn autistischer Patienten. Die Kleinhirne von 6…

Schlagworte

Autismus Kleinhirn LPS pränatal Geburtshilfe und Frauenheilkunde