Die operative Behandlung von schweren atonischen Nachblutungen durch Uterus-Kompressionsnähte
W Stein, T Hawighorst, G Emons · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Fragestellung: Die postpartale Blutung ist die wesentliche Einzelursache für die maternale Mortalität. Nach Versagen der medikamentösen Therapie stellt das von Pereira beschriebene uteruserhaltende operative Vorgehen eine sinnvolle Alternative zur Hysterektomie dar. Material und Methodik: Der Uterus wird durch mehrere oberflächliche gestochene horizontal und longitudinal geführte Fäden komprimiert. Zusätzlich wird die uterine Durchblutung reduziert. Ergebnisse: Neun Frauen, die im Rahmen einer Sektio trotz medikamentöser Therapie mit Oxytocin und Sulproston eine schwere Atonie entwickelten, wurde…