Alles kann offen bleiben
Sibylle Schlich-Dannenberg · Zeitschrift für Sexualforschung · 2009 · Heft 01 · S. 49-66
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht: Vorgestellt wird die Fallvignette der 2œ Jahre dauernden analytischen Kindertherapie eines 5-jährigen Jungen mit Geschlechtsidentitätsstörung und depressiver Entwicklung. Dabei wird der Blick auf einzelne Therapiesequenzen gerichtet, die die spezielle Problematik verdeutlichen, vor allem auch die Gegenübertragungsreaktionen und Zweifel der Therapeutin. Im Fokus der Therapie stehen neben der Inszenierung der Geschlechtsidentitätsthematik die Behandlung des depressiven Rückzugs und die Entwicklung der Spielfähigkeit. Die Selbstzweifel, Ängste und die erschwerte Bewältigung von Reifeschritten konnten b…