Molekulare Mechanismen der Chemoresistenz und Möglichkeiten der Überwindung
O. Gluz, C. Liedtke, U. Nitz, N. Harbeck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02 · S. 138-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der multiplen zugrunde liegenden genetischen Veränderungen stellt das Mammakarzinom eine nur partiell chemosensitive Erkrankung dar. Diese Veränderungen betreffen in erster Linie Zellzyklusregulation (z. B. über p53-Funktion), Apoptose, DNA-Reparaturmechanismen, Tumor-Stroma-Interaktionen und Transportmechanismen der Zelle. Die Chemoresistenz kann primärer intrinsischer Natur sein, was z. B. bei Stammzellen diskutiert wird, oder sich sekundär extrinsisch ausbilden, was im Verlauf der Therapie auf verschiedenen Wegen entstehen kann. Bislang haben Daten zu Resistenzmechanismen wenig Eingan…