Die Bildung von Ceramid in Tight Junctions erhöht die transepitheliale Permeabilität
J Bock, G Liebisch, J Schweimer, G Schmitz, J Schölmerich, G Rogler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ceramid gewinnt mehr und mehr an Bedeutung als second messenger bei zellulärer Stimulation durch verschiedene Rezeptoren (z.B. TNF, CD95, CD40), Strahlen- und Chemotherapie sowie Infektionen mit Bakterien oder Viren. Viele der bisher bekannten Signalmoleküle bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. TNF, PAF, IFN-γ) führen zur Ceramidbildung durch Aktivierung von Sphingomyelinasen (Smasen). Wir konnten zeigen, dass die Hydrolyse von Sphingomyelin durch exogene Smase zu einer erhöhten Permeabilität von intestinalen Epithelzellen führt. Zur weiteren Charakterisierung des zugrundeliegenden Mech…