Anlage einer Neovagina als Ultima ratio bei Scheidenstenose durch Kollagenose zur Wiederherstellung der Kohabitationsfähigkeit
E Riebe, G Köhler, D Arndt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Anlage einer Neovagina ist ein etabliertes Operationsverfahren im Rahmen maligner Neoplasien des kleinen Beckens oder zur Herstellung der Kohabitationsfähigkeit bei MRKH Syndrom. Hier sind Operationsverfahren auf abdominalem und laparoskopischem Weg beschrieben. Neben diesen Indikationen sollten auch schwere Scheidenstenosen, durch Kollagenose bzw. Lichen sclerosus berücksichtigt werden. Fall: 38 jährige Patientin, Zwischenblutungen und zytologisch PAP III D. Procedere: Kürettage, Hysteroskopie, Konisation. Histologie: CIN II und submucöse Leiomyome. Eine Untersuchung ist bei Vaginismus nicht mög…