Posteriore Leukenzephalopathie: Therapierelevante Differentialdiagnostik bei systemischem Lupus erythematodes mit Nierenbeteiligung unter Immunsuppression
S.C. Bukow, J. Binder, W.H. Schmitt, M.G. Hennerici · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Syndrom einer reversiblen posterioren Leukenzephalopathie (rpL) ist durch verschiedene neurologische Symptome und bildgebende Veränderungen mit posterior betonten T2-Hyperintensitäten in der kranialen Magnetresonanztomographie (MRT) gekennzeichnet. Fallkasuistik: Eine 20-jährige Patientin wurde mit einer Serie tonisch-klonischer Grand Mal-Anfälle bei bereits 6-wöchigen holocephalen Kopfschmerzen und Lidödemen aufgenommen. Bei seit 11 Monaten bekanntem systemischem Lupus erythematodes unter immunsuppressiver Therapie (Prednison, Cyclophosphamid, Mycophenolatmofetil) fand sich darüber hinaus eine…