Kann man Hoffnung kommunizieren?
M Schnegg · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2006 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kommunikation heißt Begegnung. Hoffnung bedeutet, eine Perspektive zu haben. Wenn ein Mensch sterbenskrank ist, verläuft die Kommunikation anders, wird auch die Gewissheit der Hoffnung brüchiger. Aus der Perspektive eines Kranken werden Hemmungen und Eröffnungen von Kommunikation von Hoffnung vorgestellt. Die Wege der Kommunikation sind vielschichtig, verbal und nonverbal; sie brauchen Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit. Kommunikation geht nur, wo auch Hoffnungsinhalte da sind. Inhalte heißt hier nicht: Rezept, Ideologie, unbezweifelbare Klarheit. Inhalte ergeben sich aus der Weltanschauung. Hoffnung ist Annäher…