Pathogenese und Therapie des akuten Koronarsyndroms differenzieller Nutzen von GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonisten bei Hochrisikopatienten
T F Münzel, F Post · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft S 7 · S. S215-S218
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Pathophysiologie des akuten Koronarsyndroms spielen aktivierte Thrombozyten und deren Aggregation zu einem Thrombus eine entscheidende Rolle. Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten (GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonisten) blockieren die Bindung von Fibrinogen an GPIIb/IIIa-Rezeptoren aktivierter Thrombozyten und verhindern deren Aggregation. Patienten mit akutem Koronarsyndrom und erhöhten Troponin-Werten, die einer primären Revaskularisierung unterzogen werden sollen, haben einen besonderen Nutzen von einer Behandlung mit GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonisten. Dies gilt auch und insbesondere für…