Kongenitale Myasthenie-Syndrome
J. P. Sieb, S. Kraner, O. K. Steinlein, J. Bufler · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 03 · S. 148-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe von genetischen Ursachen der neuromuskulären Signalübertragung charakterisiert und molekular aufgeklärt. Diese kongenitalen Myasthenie-Syndrome beruhen auf Störungen, die sowohl prä- als auch postsynaptisch lokalisiert sein können. Weit überwiegend betreffen die bislang charakterisierten Mutationen jedoch den muskulären Azetylcholinrezeptor. Die veränderte Kinetik von mutierten Azetylcholinrezeptor-Ionenkanälen kann mit der Patch-clamp-Technik an rekombinanten Ionenkanälen genau erfasst werden. Diese Übersicht stellt die Pathogenese, Klinik und Therapie…